XII. Vernissage "Ost-West-Bildgesichter"am Freitag den 27.11.2009 - 19.00 Uhr - Kanzlei & Kulturraum - in der Oranienburger Straße 69, 10117 Berlin in den Räumen der Rechtsanwälte Streifler & Kollegen
Wir laden Sie und Ihre Freunde recht herzlich zur XII. Vernissage am Freitag, den 27. November 2009 ab 19. Uhr ein. Unter dem Titel "Ost-West-Bildgesichter" zeigen die Künstler MATTHIAS ZÁGON HOHL-STEIN und GOTTFRIED BRÄUNLING einen Ausschnitt ihrer Werke. Beide Künstler haben in der Zeit der Teilung in beiden deutschen Staaten gelebt und gearbeitet. Beide haben über die Erfahrung des Zerrissenen eine eigene Formensprache gefunden. MATTHIAS ZÁGON HOHL-STEIN ist einer der bekanntesten Künstler der Region mit internationaler Reputation. Er bedient sich der verschiedensten Materialien und Techniken, um sich dem Vieldeutigen und Metaphorischen der von Menschen geschaffenen Symbole anzunähern. Dabei nimmt er oftmals humorvoll und mit einem Augenzwinkern Bezug auf historische Ereignisse und Personen, aber auch auf die griechischen Mythen oder biblische Motive. Seine Großplastiken sind leider für die Ausstellung in unseren Räumen nicht geeignet. Aber auch die kleineren Plastiken, Holzschnitte und Malereien, die gezeigt werden, verfehlen nicht ihre Wirkung.1952 in Koblenz geboren 1972 Lehre ![]() 1976 Studium 1979 Graphiker am Hans Otto Theater Potsdam 1984 Ausreise in die BRD 1. Preis im Künstlerwettbewerb "Künstler überwinden die Mauer" 1987 freischaffend, Atelier in Berlin 1992 freischaffender in Karwe Einzelausstellungen in allen Teilen der Welt. Großplastiken / Sculptures 1993 Big Wheel, Berlin 1995 Bedrohung, Neuruppin 1996 Kopernikus, Berlin 1996 Parzival I, Netzeband 1998 Parzival II, Neuruppin 1999 Wassermann, Neuruppin 2000 "Seeschlacht", Wustrau Kontakt: zagon@web.de
GOTTFRIED BRÄUNLING steht dem Künstler MATTHIAS ZÁGON HOHL-STEIN weder in Reputation noch im Wirkungskreis nach. Der thematische Spannungsbogen ist ebenso weit. Für die Darstellung des Ambivalenten im menschlichen Schaffen wird Bezug genommen z.B. auf den Sisphus - Mythos, aber auch auf prähistorische Fruchtbarkeitssymbole. Gemeinsam ist seinen Sandstein-, Holz-, Eisenguß-, Edelstahl- oder Bronzeskulpturen, seinen Grafiken und Gemälden, dass das scheinbar Vertraute so entfremdet wird, dass völlig neue Aspekte - die eigentlich immer da waren, nur nicht sichtbar - urplötzlich ins Blickfeld geraten. 1947 in Radebeul geboren Achtung: Der Termin ist bereits abgelaufen!
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