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Erbausschlagung

Artikel zum Thema Erbausschlagung

Erbrecht: Zur Anfechtung der Annahme einer Erbschaft berechtigender Irrtum

Ein zur Anfechtung berechtigender Irrtum kann vorliegen, wenn der mit Beschwerungen als Erbe eingesetzte Pflichtteilsberechtigte irrig davon ausgeht, er dürfe die Erbschaft nicht ausschlagen.
Der BGH hat in seinem Urteil vom 29.06.2016 (Az.: IV ZR 387/15) folgendes entschieden:Tatbestand:Die Parteien streiten darüber, ob die Beklagte Miterbin der am 25. Januar 2012 verstorbenen Erblasserin ge

Erbrecht: Zur Unentgeltlichkeit der Zuwendung bei Schenkung

Auch bei einer mit einem Erbverzicht verbundenen Zuwendung ist für deren Qualifikation als Schenkung maßgeblich, ob sich die Vertragsparteien über die Unentgeltlichkeit der Zuwendung einig sind.
Der BGH hat in seinem Urteil vom 07.07.2015 (Az.: X ZR 59/13) folgendes entschieden:Ob eine unentgeltliche Zuwendung gewollt war, ist unter Würdigung aller Umstände des Einzelfalls zu entscheiden. Maßgebliche Bedeutung kann hierbei neben

Erbrecht: Zur Anfechtung der Anfechtungserklärung

Für die Anfechtung der Anfechtungserklärung der Annahme oder Ausschlagung der Erbschaft sowie der Versäumung der Ausschlagungsfrist gelten die Fristen des § 121 BGB.
Der BGH hat in seinem Beschluss vom 10.06.2015 (Az.: IV ZB 39/14) folgendes entschieden:Gründe:Die Beteiligten zu 1 und 2 sind neben einem nachverstorbenen Bruder die Kinder der am 18. Juni 1996 verstorb

Erbrecht: Erbverzicht kann Folgen für die eigenen Kinder haben

Ein Erbverzicht kann auch für die Kinder des Verzichtenden Folgen haben.
Wer auf einen ihm testamentarisch zugewandten Erbteil verzichtet, schließt auch seine Kinder vom Erbteil aus, wenn die Verzichtsvereinbarung nichts anderes bestimmt. Verzichtet ein Miterbe auf seine verbindlich gewordene Erbeinsetzung in einem gemein