Planungsmangel: Verzinkte Trinkwasser-Stahlrohre bei kritischer Wasserqualität

bei uns veröffentlicht am01.07.2011
Zusammenfassung des Autors
Setzt ein Fachingenieur bei
Das schrieb das Oberlandesgericht (OLG) München dem betroffenen Fachplaner ins Stammbuch. Die Richter machten deutlich, dass er den Bauherrn in einem solchen Fall auf die ungünstige Zusammensetzung des Trinkwassers hinweisen müsse. Er müsse zudem klarstellen, dass bei einer solchen kritischen Wasserqualität - vor allem im Warmwasserbereich - der Einsatz von feuerverzinktem Stahl wegen der möglichen Korrosion nicht geeignet sei. Unterlasse er einen solchen Hinweis, mache er sich Schadensersatzpflichtig (OLG München, 9 U 2368/07).


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