China wird die Börse für ausländische Unternehmen öffnen

01.04.2011

Autoren

Rechtsanwalt Dirk Streifler - Partner


Wirtschaftsrecht / Existenzgründung / Insolvenzrecht / Gesellschaftsrecht / Strafrecht
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Zusammenfassung des Autors
Rechtsanwalt für deutsch-chinesischen Rechtsverkehr - BSP Bierbach, Streifler & Partner PartGmbB
Nach dem Dokument vom chinesischen Ministerrat (Dokument-Zeichen: Guo Fa (2010) 9 Hao vom 13.04.2010) sollen die öffentliche Emission der Aktien, Anleihen und Wechsel der ausländischen Unternehmen unterstützt werden. Dies wird als Zeichen der Öffnung der chinesischen Börse für ausländische Unternehmen gedeutet. Für die Durchsetzung dieser Öffnung sind die Zentralbank, die Wertpapieraufsichtskommission, die Bankwesenaufsichtskommission, die Kommission für Entwicklung und Reform, sowie das Kommerzministerium zuständig. Das vorgenannte Dokument ist durch die Mitteilung vom chinesischen Ministerrat am 19.08.2010 konkretisiert (Dokument-Zeichen: Guo Ban Han (2010) 128 Hao).

Als Plattform für internationale Unternehmen soll die Börse Shanghai (Shanghai Stock Exchange, Abkürzung SSE) den sogenannten „Internationalen Bord“ etablieren, denn sie hat sich zum Ziel gesetzt, ein internationales Finanzzentrum zu werden. Wegen der beschränkten Konvertierbarkeit in China, ist die Beziehung zwischen der Devisenkontrolle und dem Kapitalverkehr noch nicht klar. Um dies zu verbessern sollen die nach ausländischen und chinesischem Recht bestehenden Offenlegungspflichten der Gesellschafter aufeinander abgestimmt werden und international die Zusammenarbeit zwischen den Aufsichtsbehörden verbessert werden. Nach Aussage des zuständigen Beamten werden die Listungsregelungen und Handelsregelungen voraussichtlich vor dem Ende dieses Jahres fertiggebracht.

Durch die Listung in der Shanghaier Börse können sich ausländische Unternehmen nicht nur eine große Menge an Renminbikapital verschaffen, sondern ebenfalls das operative Geschäft in China und den Ruf des Landes deutlich verbessern. Eine erhebliche Anzahl von internationalen Unternehmen (z.B. HSBC, Hang Seng Bank, Standard Chartered Bank, Volkswagen, Mercedes-Benz, Siemens, Coca Cola, usw.) sowie solche Unternehmen, dessen Hauptgeschäft auf dem Festland Chinas stattfindet und in Hong Kong registriert und gelistet sind (z.B. China Mobile, China Telecom usw.), haben ein großes Interesse an dem „Internationalen Bord“ gezeigt.

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