Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz

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2 relevante Artikel zu diesem Rechtsgebiet

Anzeigen >Gewaltenschutzgesetz: Bedrohungen über Facebook rechtfertigen Anordnungen

28.11.2013
Mittels Facebook übermittelte Drohungen können ein Verbot der Kontaktaufnahme und Näherung nach dem Gewaltschutzgesetz (GewSchG) rechtfertigen.

Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm entschieden und damit die erstinstanzliche Entscheidung des Amtsgerichts Gladbeck bestätigt. Die Antragsteller, eine Mutter und ihr 7-jähriger Sohn, leben in Gladbeck. Mit der Antragsgegnerin aus Oberhaching..

Anzeigen >Gewaltenschutzverfahren: „Stinkefinger“ nicht bewiesen

25.03.2015
Ein Ordnungsgeld kann das Gericht nur verhängen, wenn der Antragsteller die in Frage stehende Beleidigung zur Überzeugung des Gerichts nachweisen kann.

Mit dem Zeigen eines sog. „Stinkefingers“ verstößt ein Antragsgegner gegen die im Rahmen eines Gewaltschutzverfahrens eingegangene Verpflichtung, jegliche Kontaktaufnahme zum Antragsteller zu unterlassen. Ein Ordnungsgeld kann das Gericht für...

Urteile

7 relevante Urteile zu diesem Rechtsgebiet

Anzeigen >Oberlandesgericht Karlsruhe Beschluss, 28. Aug. 2003 - 5 WF 145/03

28.08.2003
Oberlandesgericht Karlsruhe Beschluss 5 WF 145/03, 28. August 2003

----- Tenor ----- Die Beschwerde des Prozessbevollmächtigten der Antragstellerin gegen Ziffer  7 des Beschlusses des Amtsgerichts - Familiengericht -   vom 17.07.2003   wird zurückgewiesen. ------ Gründe ------ 1 I. Die Antragstellerin und...

Anzeigen >Oberlandesgericht Stuttgart Urteil, 16. Aug. 2012 - 4a Ss 318/12

16.08.2012
Oberlandesgericht Stuttgart Urteil 4a Ss 318/12, 16. August 2012

----- Tenor ----- Auf die Revision der Staatsanwaltschaft wird das Urteil des Landgerichts Ravensburg vom 27. März 2012 mit den Feststellungen *a u f g e h o b e n .* Die Sache wird zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des..

Anzeigen >Amtsgericht Marl Beschluss, 02. Feb. 2016 - 36 F 21/16

02.02.2016
Amtsgericht Marl Beschluss 36 F 21/16, 02. Februar 2016

----- Tenor ----- I. Dem Antragsgegner wird verboten: 1. sich der Antragstellerin auf eine Entfernung von weniger als 50 Meter zu nähern. 2. Kontakt zu der Antragstellerin aufzunehmen, auch unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln. 3. sich