Vertragsrecht: Nachtragsangebot: Sachverständigengutachten: Vergütung kann bei Unbrauchbarkeit gekürzt werden

28.02.2009

Autoren

Rechtsanwalt für Familienrecht


Familienrecht, Erbrecht, Ehescheidung - Streifler & Kollegen
EnglischDeutsch
Zusammenfassung des Autors
Rechtsberatung zum Baurecht und Vergaberecht - S&K Rechtsanwälte Berlin-Mitte
Begeht der Sachverständige Regelverstöße im Zusammenhang mit der Annahme des Gutachtenauftrags, kann dies schon bei leichter Fahrlässigkeit zum Verlust des Entschädigungsanspruchs führen.

Deshalb muss er nach einer Entscheidung des Landgerichts (LG) Karlsruhe damit rechnen, für seine Arbeit nicht bezahlt zu werden, wenn er nicht sorgfältig genug prüft, ob der Gutachtenauftrag in sein Fachgebiet fällt und seine Arbeit deshalb nicht verwertbar ist. Eine Vertretung in der Ausarbeitung des Gutachtens ist ausgeschlossen. Ist seine Arbeit nur teilweise nicht verwertbar und beziffert der Sachverständige nicht die darauf entfallende Vergütung, ist das Gericht befugt, insoweit zu schätzen (LG Karlsruhe, 3 OH 15/05).


Andere Veröffentlichungen

35 Artikel relevant zu diesem Artikel

35 Artikel zum Rechtsgebiet: Abrechnung & Vergütung.

Schlussrechnung: Fälligkeit kann auch eintreten, wenn Prüfung nicht möglich ist

25.03.2011

Auch eine nicht prüfbare Schlussrechnung kann fällig werden, wenn der Bauherr keine Einwendungen macht - BSP Bierbach, Streifler & Partner PartGmbB

Vertragsrecht: Kosten für Baugerüstvorhaltung über Vertragslaufzeit

29.06.2007

Rechtsberatung zum Baurecht und Vergaberecht - BSP Bierbach, Streifler & Partner PartGmbB

Schlussrechnung: Auch nach zwei Monaten sind Einwendungen noch möglich

26.02.2013

Prüfungsfrist ist lediglich eine Fälligkeitsvoraussetzung für die Schlussrechnung-OLG Koblenz vom 18.12.12-Az:2 U 1001/11

Werkvertragsrecht: Vergütung auch für auftragslos erbrachte Leistungen

07.02.2008

Rechtsberatung zum Baurecht und Vergaberecht - BSP Bierbach, Streifler & Partner PartGmbB

Baurecht: Zur Vergütung von Ingenieurleistungen

19.12.2013

Betreffend dem Ausnahmefall der Unterschreitung der Mindestsätze der HOAI, hier verneint.

Baurecht: Verjährungsfristabkürzung für den Werklohnanspruch ist unwirksam

26.02.2013

weil sie den Auftragnehmer entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligt-BGH vom 06.12.12-Az:VII ZR 15/12

Werkvertrag: Fahrtkosten sind nur bei Kleinaufträgen gesondert zu vergüten

23.01.2014

Bei der Durchführung von Arbeiten im Stundenlohn muss der Werkunternehmer die Grundsätze wirtschaftlicher Betriebsführung beachten.

Vertragsrecht: Abrechnung bei Teilkündigung eines Pauschalpreisvertrags

29.12.2014

Strittig ist oft, wie ein Pauschalvertrag nach einer Teilkündigung abzurechnen ist. Der Bundesgerichtshof hat nun eine Entscheidung hierzu getroffen.

Werkvertragsrecht: Zahlung der Abschlagsrechnung als Vertragsanerkenntnis

27.02.2007

Rechtsanwalt für Baurecht und Vergaberecht - BSP Bierbach, Streifler & Partner PartGmbB

Urteile

1 Urteile zitieren order werden zitiert von diesem Artikel

1 Urteile werden in dem Artikel zitiert

Landgericht Karlsruhe Beschluss, 29. Juli 2008 - 3 OH 15/05

bei uns veröffentlicht am 29.07.2008

----- Tenor ----- 1. Die Vergütung des Sachverständigen Dr.-Ing. G. wird gemäß § 4 JVEG auf 5.919,69 EUR festgesetzt. 2. Die Rückforderung über diesen Betrag hinausgehender bereits bezahlter Beträge wird angeordnet. 3. Diese Entscheidung...