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Ehescheidung


Ehescheidung - Rechtsanwalt Norbert Bierbach - Fachanwalt für Familienrecht - BSP Rechtsanwälte in Berlin Mitte
Die Ehe wird geschieden, wenn sie zerrüttet ist. Das ist der Fall, wenn die Ehepartner ein Jahr getrennt leben und beide mit der Ehescheidung einverstanden sind. Nur in Ausnahmefällen kann die Ehescheidung früher erfolgen. Dann muss die Fortsetzung der Ehe aus Gründen, die in der Person des anderen Ehepartners liegen, unzumutbar sein. Der Antrag muss von einem Rechtsanwalt gestellt werden. Stimmt der andere Ehepartner zu und gibt keine weitere Erklärung ab, kann es dies auch ohne Anwalt geschehen. Das bedeutet allerdings nicht, wie es der Volksmund gerne ausdrückt, dass beide sich einen Anwalt genommen haben. Vielmehr lässt sich in der Regel nur ein Ehepartner anwaltlich vertreten lässt, der andere allerdings nicht. Dies kann zwar in Ausnahmefällen sinnvoll sein, oftmals bedeutet es jedoch „Sparen am falschen Ende".

Die Scheidung setzt voraus, dass die Ehepartner tatsächlich mindestens ein Jahr lang voneinander getrennt leben. Dies kann in Ausnahmefällen auch in der gemeinsamen Wohnung und/oder im gemeinsamen Haus geschehen. Voraussetzung ist die „Trennung von Tisch und Bett", was bedeutet, dass man vollständig getrennte Wege geht und keinerlei wechselseitige Versorgungsleistungen mehr erbringt (beispielsweise darf nicht die Wäsche des anderen gewaschen oder für diesen eingekauft bzw. gekocht werden).

In der Mehrzahl der Fälle, es sei denn, dass die Ehe nur von kurzer Dauer war, stellen sich mit der Ehescheidung eine Vielzahl von weiteren Fragen:
  • Wie wird das Vermögen auseinandergesetzt?
  • Erhalte ich Unterhalt oder muss ich zahlen?
  • Was ist mit meiner Altersversorgung?
  • Was ist mit den Kindern?
usw. usw.

Zur Beratung und Unterstützung bei Klärung all dieser Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Rechtsanwalt Rechtsanwalt Norbert Bierbach - Fachanwalt für Familienrecht - Partner, Immobilienrecht, Erbrecht, Bau- und Architektenrecht, Familienrecht, Wirtschaftsrecht, Medizinrecht, Verkehrsrecht, Zivilrecht, Oranienburger Straße 69
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Familienrecht: Trennungsunterhalt kann auch ohne ein früheres Zusammenleben verlangt werden

Der Anspruch auf Trennungsunterhalt setzt weder voraus, dass die Beteiligten vor der Trennung zusammengezogen sind oder zusammengelebt haben, noch dass es zu einer Verflechtung der wechselseitigen Lebenspositionen und zu einer inhaltlichen Verwirklichung der Lebensgemeinschaft gekommen ist.
Das ist das Ergebnis eines Rechtsstreits vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt a.M., in dem eine Frau nach dem Scheitern ihrer Ehe Trennungsunterhalt verlangt hatte. Die Eheleute hatten im August 2017 geheiratet. Die Ehe war von ihren

Familienrecht: Hausratverteilung – Bei Zuweisung eines Hundes kommt es auf das Tierwohl an

Auch wenn Hunde als „Hausrat“ einzuordnen und im Rahmen der Hausratverteilung zuzuweisen sind, muss dabei doch vorrangig auf das Wohl der Tiere geachtet werden – BSP Rechtsanwälte – Anwalt für Familienrecht Berlin
Das machte das Amtsgericht München deutlich und wies einen entsprechenden Zuweisungs-Antrag der getrennt lebenden Ehefrau zurück. Die Eheleute hatten sich nach drei Ehejahren getrennt. Die beiden Hunde hielten sich im Zeitpunkt der Trenn

Familienrecht: Schenkungsversprechen – Eine Morgengabe ist nach deutschem Recht nicht einklagbar

Das Versprechen einer Pilgerreise nach Mekka im Rahmen einer islamischen Hochzeitszeremonie ist ein Braut- bzw. Morgengabeversprechen. Es ist gerichtlich nicht einklagbar, wenn deutsches Sachrecht anzuwenden ist und die Vereinbarung nicht von einem ausländischen Hintergrund geprägt wird. Selbst wenn deutsches Recht anzuwenden wäre, müsste das Versprechen notariell beurkundet werden – BSP Rechtsanwälte – Anwalt für Familienrecht Berlin
So entschied es das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt a. M. im Fall einer Frau, die von ihrem geschiedenen Mann verlangte, dass er eine Pilgerreise nach Mekka bezahlt. Die Eheleute sind beide islamischen Glaubens und wohnen in Deutschland. Die Ant

Familienrecht: Hausratsverordnung – Voraussetzungen für die Zuweisung eines Hundes nach der Scheidung

Kann einer der Ehepartner nach einer Scheidung nicht nachweisen, dass er Eigentümer oder zumindest Miteigentümer des Hundes ist, kann er ihn von dem anderen Ehepartner nicht herausverlangen – BSP Rechtsanwälte – Anwalt für Familienrecht Berlin
Diese Klarstellung traf das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart in einem Fall, in dem es um die Zuweisung eines Hundes nach der Scheidung der Hundehalter ging. Der Entscheidung lag die Beschwerde einer geschiedenen Ehefrau zugrunde. Die Frau verlang