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Maklerrecht


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Das Maklerrecht wird grundsätzlich in den §§ 653-655 BGB geregelt. In Folge der Vertragsfreiheit der Vertragspartner existieren aber etliche Spezialregelungen und in der Rechtspraxis hat sich eine große Zahl von Sonderfällen herausgebildet. Die Hauptleistungspflicht des Maklervertrages ist die Pflicht des Auftraggebers zur Zahlung des Maklerlohns, welcher jedoch nur im Erfolgsfall fällig wird. Aus der Regelung des § 652 BGB ergibt sich keine Tätigkeitsverpflichtung des Maklers oder des Auftragsgebers zur Wahrnehmung der nachgewiesenen Abschlussmöglichkeit. Der Handelsmakler hat jedoch die Interessen beider Vertragsparteien zu wahren und haftet gegebenenfalls für einen  durch sein Verschulden entstandenen Schaden.

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Maklerrecht: Kein Provisionsanspruch bei Übergabe des Exposés eines anderen Maklers

Der Makler, der einem Interessenten das Exposé eines anderen Maklers übergibt, bringt damit grundsätzlich nicht zum Ausdruck, dass er im Erfolgsfall selbst eine Provision beansprucht.
Diese Klarstellung traf der Bundesgerichtshof. Will der Makler auch für solche Objekte eine Provision beanspruchen, die ihm durch einen dritten Makler benannt worden sind, müsse er dies nach Ansicht der Richter gegenüber dem Interessenten unmissverst

Maklerrecht: Das Exposé als Angebot für einen Maklervertrag

Maßgeblicher Zeitpunkt für das Zustandekommen eines Maklervertrags ist die Vereinbarung des Besichtigungstermins.
Der BGH hat in seinem Urteil vom 07.07.16 (I ZR 30/15) folgendes entschieden:Übermittelt der Immobilienmakler einem Kaufinteressenten ein Exposé, das ein eindeutiges Provisionsverlangen enthält, liegt darin ein Angebot auf Abschluss eines

Immobilienrecht: Bindung des Vorkaufsberechtigten an sog. Maklerklausel aus Erstvertrag

Die Bestimmung des § 655 BGB ist nicht über ihren Wortlaut hinaus auf andere Arten von Maklerverträgen anzuwenden.
Der BGH hat in seinem Urteil vom 12.05.2016 (Az.: I ZR 5/15) folgendes entschieden:Ist die Zahlung einer unüblich hohen Maklerprovision im Kaufvertrag zwischen dem Verkäufer und dem Käufer vereinbart und ist der Vorkaufsberechtigte im Fal

Provision: Kein Maklervertrag ohne rechtsgeschäftlichen Bindungswillen

Ein Maklervertrag mit dem Kaufinteressenten entsteht nicht schon durch Übersendung des Exposés oder Besichtigung des Objekts.
Dies sind nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) München vielmehr nur Vor­bereitungshandlungen ohne rechtsgeschäftliche Bindungswirkung. Ein Bindungswille hinsichtlich eines Maklervertrags könne nach Ansicht der Richter erst angenommen