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Ordnungswidrigkeitenrecht


Ordnungswidrigkeit | Bußgeldverfahren | Rechtsanwalt für Verkehrsrecht in Berlin Mitte
Im Bereich des Verkehrsrechts unterstützen wir unsere Mandanten in Fragen des Verkehrszivilrechts sowie des Verkehrsordnungswidrigkeiten- und Verkehrsstrafrechts.

Bei einem Verkehrsunfall kommt es oft zum Streit über die Unfallverursachung. Auch wenn Sie unschuldig sind, Recht haben und Recht bekommen sind unterschiedliche Dinge.
 
 
Wir helfen Ihnen bei:
 
• der Durchsetzung von Schadensersatzforderungen
• der Sicherung der Beweise
• der Feststellung des Schadensumfangs
• Fragen der Wertminderung
• Fragen der Reparaturkosten
• der Auswahl eines Gutachters
• Kosten für Gutachten.
 
Sie haben das Recht auf:
 
• auf die Wahl der Reparaturwerkstatt
• die Entscheidung, ob und wie Sie den Schaden reparieren lassen
• die freie Wahl des Gutachters
• einen Mietwagen während der Reparatur oder eine Entschädigung für den Nutzungsausfall
• den zur Reparatur erforderlichen Geldbetrag
• Reparatur, solange die Reparaturkosten die Kosten der Wiederbeschaffung eines gleichwertigen Fahrzeugs nicht um mehr als 30 Prozent übersteigen. Andernfalls erhalten Sie den Kaufpreis eines gleichwertigen Ersatzfahrzeuges erstattet.
 
Wenn Sie verletzt wurden können Ihnen die folgenden Ansprüche gegen den Schädiger zustehen:
 
• Schmerzensgeld
• Ersatz Ihres Verdienstausfalls
• Ersatz der Heilbehandlungskosten – falls die Krankenversicherung nicht eintritt
• Kosten der Kurbehandlung
• Umschulungsmaßnahmen
• Orthopädische Hilfsmittel
• Haushaltsführungsschaden
• Übernahme der Unterhaltsverpflichtungen.
 

Im besten Fall haben Sie unseren Fragebogen für Anspruchsteller bei einem Verkehrsunfall im Gepäck und füllen diesen vollständig aus. Das hilft uns Ihre Interessen zu vertreten und gibt Ihnen die Sicherheit, keine wesentlichen Punkte vergessen zu haben.
Die Kosten der Beauftragung eines Rechtsanwalts werden von der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers getragen, so daß dem Geschädigten hier keine zusätzlichen Kosten entstehen.
 

Bitte vermeiden Sie
 
• vor Ort Ihre Unfallschuld einzugestehen
• die Abwicklung des Unfalls von Dritten abnehmen zu lassen sowie
• eine Vereinbarung mit der gegnerischen Versicherung z. B. über die Wahl der Werkstatt oder des Sachverständigen zu treffen.
 
Wenn ein Bußgeldbescheid droht:

Wir kennen die Fehlerquellen, etwa beim Geschwindigkeitsmessverfahren, Rotlichtüberwachungen oder Abstandsmessungen. Oftmals sind aber auch formale Fehler der Behörden ausreichend, um Sanktionen abzuwenden, mit denen zum Beispiel die Eintragung von Punkten in das Verkehrszentralregister oder ein Führerscheinentzug noch vermieden werden kann.

Rechtsanwalt Rechtsanwalt Norbert Bierbach - Fachanwalt für Familienrecht - Partner, Immobilienrecht, Erbrecht, Bau- und Architektenrecht, Familienrecht, Wirtschaftsrecht, Medizinrecht, Verkehrsrecht, Zivilrecht, Oranienburger Straße 69
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Ordnungswidrigkeiten: Zeugnisverweigerungsrecht wirkt auch „rückwirkend“

Beruft sich ein Zeuge im Bußgeldverfahren auf sein Zeugnisverweigerungsrecht, dürfen die vorher von diesem getätigten Aussagen auch weder verlesen noch durch Vernehmung nichtrichterlicher Verhörspersonen in die Hauptverhandlung eingeführt werden – BSP Rechtsanwälte – Anwalt für Strafrecht Berlin
In diesem Fall wurde der Betroffene wegen vorsätzlicher Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu einer Geldbuße von 500€ und einem Fahrverbot von einem Monat verurteilt. Das daraufhin angefochtene Urtei

Ordnungswidrigkeit: Filmaufnahmen mit dem Handy während der Fahrt können teuer werden

Wer beim Vorbeifahren mit dem PKW ein Mobiltelefon (Smartphone) horizontal deutlich in Richtung eines verunfallten Fahrzeugs hält, kann damit nur eine Funktion des Mobiltelefons nutzen. Entweder filmt er das verunfallte Fahrzeug oder er fotografiert es. Einen anderen Sinn kann diese äußere Handlung nicht ergeben – BSP Rechtsanwälte – Anwalt für Strafrecht Berlin
Mit dieser Begründung verurteilte das Amtsgericht Castrop-Rauxel einen Autofahrer wegen vorsätzlicher verbotswidriger Benutzung eines Mobiltelefons als Kraftfahrzeugführer zu einer Geldbuße von 125 €. Der

Verkehrsrecht: Hohe BAK reicht nicht für Vorsatz hinsichtlich der Fahruntüchtigkeit

Allein aus einer hohen Blutalkoholkonzentration des Täters zur Tatzeit kann nicht auf einen Vorsatz hinsichtlich der Fahruntüchtigkeit bei einer Trunkenheitsfahrt geschlossen werden – BSP Rechtsanwälte – Anwalt für Verkehrsrecht Berlin
So entschied es das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf im Fall eines Autofahrers, der nachts mit zwei geparkten Pkw kollidiert war. Anschließend hatte er seine Fahrt fortgesetzt. Die eine Stunde später entnommene Blutprobe hatte eine BAK

Verkehrsrecht: „Ich war zu schnell“ – reicht das?

Die Äußerung „Stimmt, ich war zu schnell“ genügt nicht, um eine Verurteilung wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung zu begründen – BSP Rechtsanwälte – Anwalt für Verkehrsrecht Berlin
So entschied das Amtsgericht Dortmund. Ihm hat diese Äußerung für eine Verurteilung des Betroffenen wegen Fahrens mit nicht angepasster Geschwindigkeit nicht ausgereicht. Durch die Äußerung seien die Anforderungen an die zu treffenden Feststellung